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La chanteuse du Novembre

Geschichten von den Städten

Sans Titres  -  Merci Claudia Jares

edition-inversif 0910


Sans Titres  -  Merci Claudia Jares

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La  rencontre

edition-inversif 0909


La rencontre

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Les filles liberées

edition-inversif 0509


Der androgyne König verholzte zusehends.

Ein Raubvogel flog herbei, setzte sich auf seinen linken, ausgestreckten Arm, und verholzte mit, auf der Stelle.

Die befreiten Töchter hockten sich nieder, in großer Einsamkeit.


Les filles liberées


Der Mann hatte sie in ein Zimmer am Ende des Flures gebracht. Es war ein kalter Raum, in dem kein Möbelstück Zuflucht bieten konnte,

außer einer steinernen Bank, die trügerisch einladend an der Wand stand, und kühl die Jahre zählte.


Die Sonne schien träge in das Zimmer und vereinzelte Möwenrufe waren zu hören, doch das vermeintliche Gefühl von Freiheit endete jäh,

wenn man durch das Fenster schaute. Das Haus stand hoch oben an einem steilem Abhang zum Meer und in der Tiefe schlugen mächtig

und gierig die Wellen.


Die vier Mädchen standen in einer Ecke dicht beisammen. Sie kannten sich erst seit gestern, aber die Angst vermag in besonderen

Situationen schnell Brücken zu schlagen. Da war Susann, erst sechzehn und mit der Situation völlig überfordert, Anna, die verzweifelt

versuchte, ihre über Jahre hinweg erworbene Selbstsicherheit beizubehalten und Christine, die seit Ewigkeiten unablässig die Lippen in

stummem Gebet bewegte. Pat versuchte das Ganze analytisch anzugehen, wie sie es immer tat - doch ihre Grübelei brachte kein Ergebnis.

Sie war gestern gerade vom Einkaufen gekommen, als fremde Arme sie plötzlich packten und in einen Van zogen. Den anderen erging es

ähnlich.


Nichts schien die vier zu verbinden, außer einer auffallenden Ähnlichkeit - alle hatten weizenblonde Haare und ein leuchtendes Blau in

den Augen, das sie alle immer für etwas ganz Besonderes gehalten hatten.


Die Tür öffnete sich, und ein Lichtstrahl malte eine drohende Linie durch das Zimmer. Der Mann hatte seine Maske abgelegt und stand schweigend

im Türrahmen - sie erkannten das weizenblonde Haar, obwohl es schon etwas ergraut war. In seinem Blick brannte jedoch eine kalte blaue

Flamme, die sich schweigend auf ihren Herzschlag legte.


(...avec un remerciement particulier à Mara pour l'histoire.)


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La chanteuse du Novembre

(merci A.B.)

edition-inversif 1108


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